Wer liebt, ist angekommen
Bettina Keller lebt auf dem von einem Onkel geerbten Wildgehege, seit sie wegen eines angeblichen Kunstfehlers ihren Job als Ärztin an einem Innsbrucker Krankenhaus an den Nagel gehangen hatte. Viel Kontakt zu den Leuten im nahen Dorf hat sie nicht. Nur Anton, ein 11 jähriger Junge und dessen Tante Eva, die Bäuerin auf dem Reintaler Hof, sind ihr zu engen Freunden geworden. Eva führt den Hof mit ihrem ehrgeizigen Mann Daniel. Bei den Beiden lebt auch Anton, dessen Vater Max nach dem Tod von Antons Mutter in die USA gezogen ist.
Außer Eva weiß allerdings niemand im Dorf, dass sich Lilia, ihre Hilfe auf dem Hof, illegal in Österreich aufhält. Erst als Nastinka, Lilias kleine Schwester hier auftaucht, erkennt Eva, dass sie mit der Wahrheit heraus muss.
Zu dieser Zeit besucht Max seine alte Heimat. Jetzt erst merkt Anton wirklich, wie sehr er seinen Vater vermisst hat. Anton sucht in seiner Einsamkeit immer wieder Rat bei Bettina.
Nur zu dumm, dass Max sofort mit Bettina aneinander gerät. Doch der listige Pfarrer Sonnbichler weiß Rat: ausgerechnet Bettina und Max bittet er, eine humanitäre Kampagne für die von der Abschiebung bedrohten Lilia und Nastinka zu leiten. Aber werden Max und Bettina etwas für die Beiden erreichen können? Und dabei sogar ihre anfängliche gegenseitige Abneigung überwinden?
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